Container als zeitnahe Lösung

26.03.2014

Dietzenbach -  Eine fünfköpfige Familie aus Afghanistan ist in einer Vierzimmerwohnung der Wohnungsgesellschaft Dietzenbach (WD) untergekommen, vier weitere Flüchtlinge bezogen in zwei Zweizimmerwohnungen der WD Quartier

 

Doch schon im April, wenn die nächsten Flüchtlinge kommen, muss sich die Stadt mit einer Notunterkunft behelfen. Wie berichtet, soll das Gebäude der Städtischen Betriebe an der ehemaligen Gärtnerei für bis zu fünf Menschen eingerichtet werden. Sanitäre Anlagen und eine Küche sind dort vorhanden. Darüber hinaus hat der Magistrat als Interimslösung die Anmietung von Wohncontainern beschlossen, die bis zu vier Monate an der Offenbacher Straße aufgestellt werden und 20 bis 24 Menschen Unterkunft bieten. Da die Stadt künftig aber auf Notunterkünfte verzichten möchte und mit einer bezugsfertigen Gemeinschaftsunterkunft des Kreises für 80 Menschen an der Ober-Rodener-Straße nicht vor Frühjahr 2015 zu rechnen ist, plant der Magistrat weitere Gemeinschaftsunterkünfte, welche die Stadt möglichst zeitnah errichten will. Zur Parlamentssitzung am Freitag, 4. April, bittet das Gremium die Abgeordneten, dem Kauf gebrauchter Wohncontainer oder – alternativ – dem Neubau einer Gemeinschaftsunterkunft zuzustimmen.

Die Vorteile gebrauchter Wohncontainer liegen in der kurzen Lieferzeit (vier bis acht Wochen), der Möglichkeit, den sogenannten Baukörper zu verändern oder umzusetzen, sowie den Kosten. „Im optimalen Fall“, heißt es in der Magistratsvorlage, könnten gebrauchte Container etwa 35 Prozent unter dem Neupreis liegen. Die ermittelte Spannbreite der Angebote für eine derartige Unterkunft für 60 bis 120 Menschen reiche von etwa 650.000 bis 1,43 Millionen Euro, inklusive aller Kosten wie Anlieferung, Montage, Anschlüsse et cetera. Der Magistrat empfiehlt eine Deckelung auf 1,5 Millionen Euro. Für den Fall, dass diese überschritten werden oder keine entsprechenden Container zur Verfügung stehen sollten, ist der Neubau einer zweigeschossigen Gemeinschaftsunterkunft für bis zu maximal zwei Millionen Euro geplant.

 

Quelle: Nina Beck - Offenbacher Post

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