Ein Haus für 15.000 Euro

04.03.2014

Wer hat nicht schon einmal die Lust verspürt, alle Sachen zusammenzupacken, aufs Auto zu laden und in ein neues Leben zu fahren? Was in den USA mit ihren Trailerparks jederzeit möglich ist, klingt in Deutschland noch wie Zukunftsmusik. Doch auch hier gibt es mittlerweile bezahlbare Wohncontainer in Norm-Maßen, die man einfach auf den nächsten Laster packen kann. Mit den tristen Containern, die im Umfeld von Baustellen stehen, haben sie allerdings wenig zu tun. Das Leben im Container kann sogar ganz schick sein.

 

Architekt Jure Kotnik stammt ebenfalls aus der Riege der Container-Freaks. Er hat sich während seines Studiums mit mobilem Container-Wohnen befasst und 2007 den preisgekrönten Umbau eines Seecontainers vorgelegt. Im Frühjahr 2011 gründete Kotnik zusammen mit Diplomkaufmann Peter Dussl die Firma Conhouse in Birmingham und beschritt damit ganz bewusst den Weg der Professionalisierung.

 

 

"Die Nachfrage nach modularen, leicht zu transportierenden und architektonisch attraktiven Wohneinheiten steigt auch hier", begründet Peter Dussl den Schritt. "Wer in Deutschland ein Containerhaus kauft, macht das allerdings selten aus reinen Mobilitätsgründen. Im Vordergrund steht vielmehr die Bezahlbarkeit eines solchen Projekts, und dazu gehört eben auch der preisgünstige Transport auf Grund von Normmaßen.

 

Und was muss man für die kleinste Wohneinheit ungefähr hinlegen? Ein 14qm-Modul mit reinem Wohnraum ist bei Conhouse ab rund 6.600 Euro zu haben, ein Modell mit Küchenanschlüssen, Duschbad inklusive Toilette und Foyer ab circa 8.600 Euro, für eine Bodenplatte kommen bei Bedarf noch etwa 2.500 Euro dazu, plus rund 500 Euro für Transport und Aufbau eines Moduls. Diese Lösung eignet sich beispielsweise als Wochenendhäuschen oder Ferienwohnung.

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